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		<title>Obliegenheiten</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:21:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unter Obliegenheiten versteht man die Pflichten der einzelnen Vertragspartner. Auf Finanzgeschäfte bezogen bezeichnen Obliegenheiten die Pflichten der Banken sowie ihrer Kunden. Diese ergeben sich entweder aus gesetzlichen oder vertraglichen Bestimmungen. Kommt es zu Obliegenheiten aufgrund der Vertragsbestimmungen der Bank, so müssen diese dem Kunden zugänglich gemacht werden. So sind Banken gesetzlich dazu verpflichtet, den Kunden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Obliegenheiten versteht man die Pflichten der einzelnen Vertragspartner. Auf Finanzgeschäfte bezogen bezeichnen Obliegenheiten die Pflichten der Banken sowie ihrer Kunden. Diese ergeben sich entweder aus gesetzlichen oder vertraglichen Bestimmungen. Kommt es zu Obliegenheiten aufgrund der Vertragsbestimmungen der Bank, so müssen diese dem Kunden zugänglich gemacht werden. </p>
<p>So sind Banken gesetzlich dazu verpflichtet, den Kunden bei einer Beratung umfassend über alle Risiken einer Geldanlage zu informieren. Über den Inhalt des Beratungsgesprächs muss ein schriftliches Protokoll angefertigt werden, in dem alle Zusagen des Beratungsgesprächs festgehalten werden müssen. Kommt es zu Abweichungen zwischen den Angaben im Beratungsgespräch und den im Protokoll aufgeführten Informationen, so steht dem Kunden ein zusätzliches Widerrufsrecht zu. Zudem hat der Anleger ein Rücktrittsrecht, für den Fall, dass er nicht über alle Risiken informiert wurde.</p>
<p>Banken haben noch eine Reihe weiterer Obliegenheiten. So müssen diese beispielsweise bei Kreditangeboten immer den effektiven Jahreszins angeben. In diesem sind alle wichtigen Kosten wie Zinsen und Bearbeitungsgebühren enthalten. Verlangt die Bank, dass der Kunde eine Restschuldversicherung abschließt, so müssen auch diese Kosten in den effektiven Jahreszins mit eingerechnet werden. Zudem muss die Bank bei jedem Kreditangebot ein Berechnungsbeispiel angeben. </p>
<p>Für Banken gibt es noch eine Reihe weiterer Obliegenheiten. So muss diese bei Eröffnung eines Girokontos den Kunden über die Höhe der Kontoführungsgebühren informieren. Zudem müssen sämtliche Kosten im Preis- und Leistungsverzeichnis ersichtlich sein. Bei Filialbanken muss das Verzeichnis in den Räumen der Bank ausgehängt sein. </p>
<p>Auch der Kunde hat gewisse Obliegenheiten, was Finanzgeschäfte betrifft. So ist er beispielsweise dazu verpflichtet, seine Zugangsdaten zum Onlinebanking sorgsam aufzubewahren und keinen unbefugten zugänglich zu machen. Des Weiteren darf die PIN nie zusammen mit der zugehörigen Bank- oder Kreditkarte aufbewahrt werden. Kommt es zu einem Verlust der Karten, muss dies unverzüglich an das betreffende Kreditinstitut gemeldet werden. Bei Verstoß gegen eine dieser Obliegenheiten kann die Bank eine Entschädigung ablehnen, wenn es zu einer missbräuchlichen Nutzung kommt.</p>
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		<title>Einlagen</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lexikon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem Begriff Einlagen wird sämtliches Guthaben bezeichnet, welches sich auf Kontokorrent-, Termingeld- und Sparkonten eines Kreditinstituts befindet. Somit stellen Einlagen die am häufigsten genutzte Form einer Geldanlage dar. Die gesetzlichen Bestimmungen hierzu sind im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. Bankeinlagen stellen grundsätzlich eine Verbindlichkeit der Bank gegenüber ihren Kunden dar. Dabei kann die Verbindlichkeit sowohl gegenüber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem Begriff Einlagen wird sämtliches Guthaben bezeichnet, welches sich auf Kontokorrent-, Termingeld- und Sparkonten eines Kreditinstituts befindet. Somit stellen Einlagen die am häufigsten genutzte Form einer Geldanlage dar. Die gesetzlichen Bestimmungen hierzu sind im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. Bankeinlagen stellen grundsätzlich eine Verbindlichkeit der Bank gegenüber ihren Kunden dar. Dabei kann die Verbindlichkeit sowohl gegenüber Nichtbanken wie Privat- und Geschäftskunden, wie auch gegenüber eines anderen Kreditinstituts bestehen. Spareinlagen werden jedoch ausschließlich von Nichtbankenkundschaft vorgenommen. Kreditinstitute erfassen diese Einlagengeschäfte bilanziell auf der Passivseite.</p>
<h3><strong>Arten von Bankeinlagen</strong></h3>
<p>Von der bankrechtlichen Seite her lassen sich Bankeinlagen hinsichtlich ihrer Befristung bzw. ihrer Verfügbarkeit unterscheiden.</p>
<p>Von Sichteinlagen spricht man, wenn keine Befristung vorhanden ist und der Kunde jederzeit darüber verfügen kann oder die Kündigungsfrist weniger als einen Monat beträgt. In der Regel werden Sichteinlagen auf Girokonten oder auf Tagesgeldkonten geführt. Sichteinlagen sind für den Kunden jederzeit verfügbar, ohne dass er dies seiner Bank anzeigen muss. Aufgrund der kurzfristigen Verfügbarkeit erhalten Kunden für solche Anlagen nur relativ geringe Zinsen.</p>
<p>Bei befristeten Einlagen wurde zwischen Kunden und Kreditinstitut eine Vereinbarung über eine Laufzeit bzw. einer Kündigungsfrist von mindestens 4 Wochen vereinbart. Der Kunde kann während dieses Zeitraums nicht über seine Einlage verfügen bzw. eine vorzeitige Kündigung wird mit Strafzinsen oder Gebühren bestraft. Ein Beispiel für befristete Einlagen sind Festgelder mit einer Laufzeit von mindestens einem Monat. Neben den Festgeldern gibt es noch sogenannte Kündigungsgelder. Im Gegensatz zu Festgeldern, über die man nach Ablauf der Laufzeit verfügen kann, muss man bei Kündigungsgeldern immer den Ablauf der Kündigungsfrist abwarten.</p>
<h3><strong>Pfändbarkeit von Einlagen</strong></h3>
<p>Im Allgemeinen sind Bankeinlagen abtretbar, pfändbar oder verpfändbar. Nach § 835 Abs. 3 Satz 2 ZPO darf die Bank jedoch innerhalb der ersten 14 Tage nach Eingang der Pfändung weder an den Kontoinhaber noch an den Gläubiger leisten. Innerhalb dieser Frist hat der Kontoinhaber die Möglichkeit, sich eine Freigabe für den pfändungsfreien Teil seiner Einlage zu erwirken.</p>
<h3><strong>Sicherheit der Einlagen</strong></h3>
<p>Bankeinlagen sind in Deutschland durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Nach dem Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz sind alle Bankeinlagen bis zu einem Betrag von 100.000 geschützt. Neben der gesetzlichen Einlagensicherung haben sich die meisten deutschen Kreditinstitute zusätzlich einem privaten Einlagensicherungsfonds angeschlossen. Dadurch sind je nach Fonds auch weitaus höhere Beträge abgesichert.</p>
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		<title>Valuta</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lexikon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Begriff Valuta hat zwei Bedeutungen. Zum einen wird er als Sammelbezeichnung für ausländische Währungen genutzt. Im Bankwesen steht er für den Termin einer Wertstellung. Bezeichnet wird damit der Fälligkeitstermin einer Zahlung oder auch der Tag ab dem eine Verzinsung gerechnet wird. Der zugehörige Vorgang wird deshalb auch Valutierung genannt. Termin der Wertstellung Valuta (Wertstellung) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff Valuta hat zwei Bedeutungen. Zum einen wird er als Sammelbezeichnung für ausländische Währungen genutzt. Im Bankwesen steht er für den Termin einer Wertstellung. Bezeichnet wird damit der Fälligkeitstermin einer Zahlung oder auch der Tag ab dem eine Verzinsung gerechnet wird. Der zugehörige Vorgang wird deshalb auch Valutierung genannt.</p>
<h3><strong>Termin der Wertstellung</strong></h3>
<p>Valuta (Wertstellung) gibt das Datum an, an dem eine Zahlung zinswirksam wird. Diese erfolgt üblicherweise zwei Tage nach dem Buchungsdatum. Bei kreditorischen Konten beginnt mit dem betreffenden Datum also die Zinsberechnung für Gutschriften. Wird einem Konto ein Betrag gutgeschrieben, dann beginnt die Zinsberechnung mit dem Tag der Wertstellung die Berechnung der Zinsen für den gebuchten Posten. Dementsprechend endet bei einer Lastschrift die Zinsberechnung mit dem Wertstellungstag. Bei Debitorenkonten erfolgt dies entsprechend umgekehrt.</p>
<p>Beispiel:<br />
Eingang einer Überweisung: 03.05.2011<br />
Gutschrift auf dem Girokonto: 05.05.2011<br />
Valuta auf dem Girokonto: 03.05.2011</p>
<p>Zu beachten dabei ist, dass wenn man über einen Betrag verfügt, welcher noch keine Wertstellung hat, man über diesen nicht zinsfrei verfügt.</p>
<p>Durch die Valuta soll verhindert werden, dass dem Kunden Zinsnachteile entstehen, wenn eine Gutschrift verspätet auf dem Girokonto erfolgt. Deshalb muss die Valuta und somit die Zinsberechnung immer an dem Tag erfolgen, an dem ein Betrag beim betreffenden Kreditinstitut eingeht. Für den Fall, dass Beträge mit unterschiedlicher Valuta zwischen Konten derselben Bank überwiesen werden, so ergibt sich für die Bank ein Zinsgewinn. Dies ergibt sich daraus, dass für de Zeitraum zwischen den jeweiligen Wertstellungen keine Zinsen gezahlt werden müssen. Der Betrag befindet sich sozusagen in der Schwebe. </p>
<p>Neben Girokonten spielen Valutierungen auch im Kreditbereich eine Rolle. Hier steht es für die Auszahlung eines Darlehens. Dazu finden bei Wertpapieren die Buchungen ebenfalls mit einer zweitägigen Wertstellung statt. </p>
<h3><strong>Sammelbezeichnung für ausländische Währungen</strong></h3>
<p>Hier steht Valuta für die allgemeine Bezeichnung einer ausländischen Währung. Eine Valutaschuld ist eine Geldschuld, die in einer ausländischen Währung ausgedrückt wird. Man unterscheidet dabei zwischen einer echten und einer unechten Valutaschuld.</p>
<p>Von einer echten Valutaschuld spricht man immer dann, wenn der Ausgleich der Forderung nur in der jeweiligen Währung erfolgen darf. Bei einer unechten Valutaschuld spielt es für den Gläubiger dagegen keine Rolle, in welcher Währung diese beglichen wird.</p>
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		<title>Anlagepolitik</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 15:52:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lexikon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Begriff Anlagepolitik spielt vor allem bei Fonds eine wichtige Rolle. Er bezeichnet alle Maßnahmen, welche festgelegt werden, um ein bestimmtes Anlageziel zu erreichen. Ein mögliches Ziel ist beispielsweise das Erreichen einer bestimmten Rendite, welche um einen bestimmten Prozentsatz über dem Referenzwert liegt. Bei Aktienfonds wird zudem oft das Ziel ausgegeben, eine höhere Wertsteigerung als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff Anlagepolitik spielt vor allem bei Fonds eine wichtige Rolle. Er bezeichnet alle Maßnahmen, welche festgelegt werden, um ein bestimmtes Anlageziel zu erreichen. Ein mögliches Ziel ist beispielsweise das Erreichen einer bestimmten Rendite, welche um einen bestimmten Prozentsatz über dem Referenzwert liegt. Bei Aktienfonds wird zudem oft das Ziel ausgegeben, eine höhere Wertsteigerung als der DAX zu erreichen.</p>
<p>Die Anlagestrategie wird zunächst für einen bestimmten Zeitraum festgelegt. Für diesen Zeitraum wird dann durch das Fondsmanagement die jeweilige Anlagepolitik bestimmt. Hierzu gehört zum Beispiel, welche Wertpapiere gekauft werden sollen, wann diese angeschafft werden sollen, wie lange diese im Portfolio gehalten werden sollen und welche Maßnahmen gegen einen möglichen Kursverlust ergriffen werden. Für deutsche Fonds gelten hierbei gesetzliche Regelungen, die bei der Festlegung einer Anlagepolitik beachtet werden müssen.</p>
<p>Neben den gesetzlichen Vorgaben wird die Anlagepolitik auch durch die Risikobereitschaft des jeweiligen Anlegers bestimmt. Je nachdem wie hoch diese ist, wird nach konservativer, wachstumsorientierter oder spekulativer Anlagepolitik unterschieden. Je nach Art wird das Verhältnis zwischen Risiko und Ertrag abgewogen.</p>
<h3><strong>Konservative Anlagepolitik</strong></h3>
<p>Wer eine konservative Anlagestrategie verfolgt, dem geht es eher darum sein Vermögen zu erhalten, als dieses zu vermehren. Neben Immobilien setzt man bei einer konservativen Strategie vor allem auf festverzinsliche Wertpapiere mit bester Bonität und auf internationale Standardaktien. Eine konservative Anlagepolitik wird dabei immer auf eine langfristige Wertsteigerung ausgelegt. Kurzfristige Kursgewinne sind hierbei nicht das Ziel. Dabei setzt man insbesondere auf Aktien mit einer über dem Durchschnitt liegenden Dividendenrendite und einem seit mehreren Jahren steigenden Ertragswachstum.</p>
<h3><strong>Wachstumsorientierte Anlagepolitik</strong></h3>
<p>Eine wachstumsorientierte Strategie zielt darauf ab, eine möglichst hohe Wertsteigerung zu erzielen. Das Risiko wird hier schon etwas höher gewählt als bei der konservativen Strategie. Jedoch geht es auch hier nicht um die Erzielung kurzfristiger Gewinne sondern um einen langfristigen Wertzuwachs. Der Aktienanteil beträgt bei einer solchen Strategie in der Regel mindestens 75 Prozent. Dazu kommen festverzinsliche Papiere wie Unternehmens- oder Staatsanleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten und Bonitäten.</p>
<h3><strong>Spekulative Anlagepolitik</strong></h3>
<p>Investmentfonds die eine spekulative Anlagestrategie verfolgen sind auf das Erzielen von kurzfristigen Kursgewinnen aus. Hierzu zählen insbesondere die sogenannten Hedge Fonds die Aktien kurzfristig mit dem Ziel verkaufen diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder zu einem geringeren Preis zurückzukaufen. Desweiteren gehört auch das Handeln mit Obligationen und Derivaten zu einer spekulativen Strategie. Generell ist eine solche Politik mit einem sehr hohen Verlustrisiko verbunden. Dagegen steht allerdings auch die Möglichkeit, innerhalb kurzer Zeit außerordentliche Gewinne zu machen.</p>
<h3><strong>Kombination der Strategien</strong></h3>
<p>Man sollte bei seiner Geldanlage wenn möglich die unterschiedlichen Strategien kombinieren. So lässt sich der größte Teil des Kapitals in einer konservativen oder wachstumsorientierten Strategie anlegen. Mit einem kleineren Anteil kann man zudem auch spekulativ handeln. Auf keinen Fall sollte man sein ganzes Vermögen in einer spekulativen Anlage investieren.</p>
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		<title>Kontoführungsgebühren</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 15:51:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lexikon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>

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		<description><![CDATA[Kontoführungsgebühren sind Entgelte, die von Banken und Sparkassen für das Eröffnen, Nutzen und Verwalten von Girokonten oder auch Depotkonten berechnet werden. Bei Depotkonten wird häufig auch der Begriff Depotgebühr verwendet. Für Kreditkonten dürfen nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes jedoch keine Gebühren mehr berechnet werden. Ob eine Bank Kontoführungsgebühren verlangt und wie hoch diese ausfallen, können [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kontoführungsgebühren sind Entgelte, die von Banken und Sparkassen für das Eröffnen, Nutzen und Verwalten von Girokonten oder auch Depotkonten berechnet werden. Bei Depotkonten wird häufig auch der Begriff Depotgebühr verwendet. Für Kreditkonten dürfen nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes jedoch keine Gebühren mehr berechnet werden. Ob eine Bank Kontoführungsgebühren verlangt und wie hoch diese ausfallen, können Kunden dem Preis- und Leistungsverzeichnis der jeweiligen Bank entnehmen. In der Regel handelt es sich dabei um eine pauschale Gebühr, die von der Bank variabel festgelegt wird und die sich jederzeit ändern kann.</p>
<h3><strong>Informationspflicht der Bank</strong></h3>
<p>Die Bank muss ihre Kunden bereits bei der Eröffnung eines Kontos über die eventuellen Kontoführungsgebühren informieren. Zudem muss die Höhe der Gebühren in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen, im Preis- und Leistungsverzeichnis sowie bei Filialbanken durch entsprechende Aushänge innerhalb der Filiale kenntlich gemacht werden. Zudem müssen Änderungen dem Kunden schriftlich mitgeteilt werden. Kommt es zu einer Erhöhung der Kontoführungsgebühr, hat der Kunde die Möglichkeit sein Konto kostenfrei zu wechseln. Der Kontoinhaber sollte auf seinen Kontoauszügen die korrekte Berechnung der Gebühren überprüfen. Stellt er hierbei eine fehlerhafte Berechnung fest, muss er diese innerhalb einer gewissen Frist bei der Bank reklamieren. Der Abrechnungszeitraum ist je nach Kreditinstitut unterschiedliche. Neben monatlicher Abrechnung der Gebühren ist auch eine quartalsweise Abrechnung möglich.</p>
<h3><strong>Die verschiedenen Gebührenmodelle</strong></h3>
<p>Je nach Bank gibt es unterschiedliche Modelle, nach denen die Kontoführungsgebühren berechnet werden. Allgemein unterscheidet man dabei zwischen einer pauschalierten Abrechnung und einer Einzelberechnung der jeweiligen Leistungen. Bei privaten Girokonten kommt meist eine pauschale Gebühr zur Anwendung. In dieser Gebühr sind dann bestimmte Leistungen wie Überweisungen, Daueraufträge oder die Zustellung des Kontoauszuges enthalten. Bei Geschäftskonten kann der Kontoinhaber zumeist zwischen einer pauschalen und einer Einzelabrechnung wählen. Je nachdem wie viele Buchungsvorgänge im jeweiligen Abrechnungszeitraum anfallen, kann die eine oder andere Lösung für den Kontoinhaber günstig sein. Allerdings sind bei geschäftlichen Girokonten meist nur eine gewisse Anzahl von Buchungen in den Kontoführungsgebühren enthalten. Darüber hinaus gehende Vorgänge werden dann separat berechnet.</p>
<h3><strong>Kostenfreie Girokonten</strong></h3>
<p>Mittlerweile gehen immer mehr Banken dazu über, auch Girokonten ohne Kontoführungsgebühr anzubieten. Vor allem Direktbanken bieten ihre Girokonten zumeist kostenfrei an. Je nach Bank kann dies jedoch an gewisse Bedingungen wie einen monatlichen Mindesteingang geknüpft sein. Wird diese Bedingung nicht erfüllt, werden die Gebühren entsprechend nachberechnet. Wer auf der Suche nach einem Girokonto ist, sollte deshalb vorher einen genauen Vergleich der verschiedenen Angebote durchführen. Jedoch sollte man dabei nicht ausschließlich auf die Kontoführungsgebühren achten. Mindestens genauso wichtig ist eine ausreichende Auswahl an Geldautomaten zu haben, an denen man kostenfrei Bargeld beziehen kann. Die Kosten hierfür können sonst leicht eine mögliche Gebühr zur Kontoführung übersteigen.</p>
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		<title>Anlagedauer</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 15:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lexikon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Anlagedauer wird der Zeitraum bezeichnet, für den ein Anleger bereit ist, sein Geld bei einem Geldinstitut zu hinterlegen. Dabei wird zwischen einer kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Anlagedauer unterschieden. Angegeben wird die Anlagedauer in Jahren, wobei damit Zeitraum vom Beginn der Anlage bis zu deren Fälligkeit angegeben wird. Somit gibt die Anlagedauer auch Auskunft über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Anlagedauer wird der Zeitraum bezeichnet, für den ein Anleger bereit ist, sein Geld bei einem Geldinstitut zu hinterlegen. Dabei wird zwischen einer kurzfristigen, mittelfristigen und langfristigen Anlagedauer unterschieden. Angegeben wird die Anlagedauer in Jahren, wobei damit Zeitraum vom Beginn der Anlage bis zu deren Fälligkeit angegeben wird. Somit gibt die Anlagedauer auch Auskunft über die Laufzeit des jeweiligen Anlageprodukts.</p>
<h3><strong>Kurzfristige Anlagen</strong></h3>
<p>Wer eine kurzfristige Anlagedauer wählt, der legt sein Kapital für längstens ein Jahr an. Hauptziel bei solchen Anlagen ist die möglichst kurzfristige Verfügbarkeit des Anlagebetrages. Anlageformen mit einer kurzfristigen Laufzeit sind beispielsweise Tagesgeldkonten, Sparbücher, Terminanlagen oder Festgeldanlagen bis zu einer Laufzeit von einem Jahr. Für die kurzfristige Verfügbarkeit müssen Anleger allerdings auch relativ geringe Zinsen in Kauf nehmen. Wer sein Geld beispielsweise auf einem Tagesgeldkonto anlegt, kann mit den Zinsen im besten Falle die Inflation ausgleichen.</p>
<h3><strong>Mittelfristige Anlagen</strong></h3>
<p>Mittelfristige Geldanlagen haben in der Regel eine Laufzeit zwischen ein und fünf Jahren. Diese Anlagen werden am häufigsten gewählt. Der Anleger erhält hierbei bessere Zinsen als bei kurzfristigen Anlagen, bleibt aber aufgrund der überschaubaren Anlagezeit dennoch flexibel. Beispiele für mittelfristige Anlagen sind die von Banken angebotenen Sparbriefe, Sparkonten oder eine Anlage als Festgeld mit der entsprechenden Laufzeit. Anleger sollten bedenken, dass Sie während der Laufzeit ihrer Anlage nicht auf ihr Kapital zugreifen können. Einige Banken erlauben auch eine vorzeitige Kündigung der Anlage, wobei der Kunde dann jedoch auf jegliche Zinszahlungen verzichten muss. Zudem kann die Bank noch eine entsprechende Entschädigung für die vorzeitige Kündigung der Geldanlage verlangen.</p>
<h3><strong>Langfristige Anlagen</strong></h3>
<p>Von einer langfristigen Anlagedauer spricht man bei Geldanlagen mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren. Eine langfristige Anlagedauer wird zumeist dann gewählt, wenn eine gute Rendite erzielt werden soll. Mit solchen Anlagen lässt sich das eigene Vermögen dauerhaft am besten vermehren. Beispiele hierfür sind geschlossene Fonds, Aktien oder auch Anleihen. Geschlossene Fonds werden unter anderem auch als Beteiligungen bezeichnet. Je nach Fonds wird das Kapital beispielsweise in Immobilien, Schiffen oder auch in Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien investiert. Bevor man eine solche langfristige, Geldanlage abschließt sollte man sich ganz sicher sein, dass man das Kapital während der Laufzeit nicht benötigt. Gerade geschlossene Fonds haben oftmals einen Anlagezeitraum von bis zu 25 Jahren. Ein vorzeitiger Ausstieg ist dabei in den meisten Fällen nicht möglich.</p>
<h3><strong>Die richtige Anlagestrategie</strong></h3>
<p>Die Kombination von verschiedenen kurz-, mittel- und langfristigen Anlagen wird auch als Anlagestrategie bezeichnet. Experten raten dazu, nicht sein ganzes Kapital nur in eine Anlageform zu investieren. Um jederzeit flexibel zu sein, sollte immer ein Teil des Vermögens in einer Anlage mit kurzer Laufzeit investiert werden. Wer aber sein Vermögen dauerhaft vermehren möchte, kommt dabei auch an einer längerfristigen Anlage nicht vorbei.</p>
<h3><strong>Festgeld Anlagedauer</strong></h3>
<p>Umfassende Infomrationen zur Alagedauer bei Festgeldanlagen finden Sie unter Festgeld Anlagedauer.</p>
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		<title>Zahlungsverkehr</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Nov 2011 15:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lexikon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Zahlungsverkehr bezeichnet man die Gesamtheit aller Zahlungsvorgänge innerhalb einer Volkswirtschaft oder auch zwischen verschiedenen Volkswirtschaften. Genaugenommen versteht man darunter die Übertragung von Zahlungsmitteln zwischen Wirtschaftssubjekten. Die Übertragung erfolgt dabei mittels Gutschriften oder Lastschriften. Beim Zahlungsverkehr unterscheidet man zwischen: Barzahlung halbbarer Zahlung bargeldloser Zahlung Die Barzahlung Für eine Barzahlung wird kein Konto benötigt. Der Gläubiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Zahlungsverkehr bezeichnet man die Gesamtheit aller Zahlungsvorgänge innerhalb einer Volkswirtschaft oder auch zwischen verschiedenen Volkswirtschaften. Genaugenommen versteht man darunter die Übertragung von Zahlungsmitteln zwischen Wirtschaftssubjekten. Die Übertragung erfolgt dabei mittels Gutschriften oder Lastschriften. Beim Zahlungsverkehr unterscheidet man zwischen:</p>
<ul>
<li>Barzahlung</li>
<li>halbbarer Zahlung</li>
<li>bargeldloser Zahlung</li>
</ul>
<h3><strong>Die Barzahlung</strong></h3>
<p>Für eine Barzahlung wird kein Konto benötigt. Der Gläubiger erhält dabei vom Schuldner Bargeld in Form von Scheinen oder Münzen. Auch Zahlungen, die mittels Postservice oder Wertbrief durchgeführt werden zählen als Barzahlung.</p>
<h3><strong>Halbbare Zahlung</strong></h3>
<p>Bei der halbbaren Zahlung handelt es sich um eine Mischform zwischen Barzahlung und unbarer Zahlung. Diese Zahlungsart findet immer dann Anwendung, wenn einer der beiden am Zahlungsverkehr beteiligten Parteien über kein Konto verfügt. Bei der halbbaren Zahlung bezahlt beispielsweise der Schuldner den geschuldeten Betrag bar an einem Bank- oder Postschalter ein. Der eingezahlte Betrag wird dann auf dem Konto des Empfängers gutgeschrieben. Eine weitere Form der halbbaren Zahlung ist der Barscheck. Wer einen Barscheck zum Beispiel an einem Postschalter einlöst, erhält den Betrag des Schecks in bar ausbezahlt. Der Betrag wird dann später vom Konto des Ausstellers abgebucht.</p>
<h3><strong>Bargeldlose Zahlung</strong></h3>
<p>Für eine bargeldlose Zahlung muss sowohl der Gläubiger wie auch der Schuldner ein Konto besitzen. Der Schuldner überweist dabei Geld von seinem Konto auf das Konto des Gläubigers. Das Konto des Schuldners wird dabei belastet und der Gläubiger erhält eine entsprechende Gutschrift. Eine unbare Zahlung kann beispielsweise per Überweisung, durch Verrechnungsscheck, mittels EC-Karte oder auch durch einen Wechsel erfolgen.</p>
<h3><strong>Verteilung der Zahlungsarten und Dokumentation des Zahlungsverkehrs</strong></h3>
<p>In den Bereichen der Wirtschaft und der Verwaltung wird vorwiegend die bargeldlose Zahlungsweise genutzt. Privatpersonen bevorzugen in Deutschland dagegen nach wie vor die Zahlung mittels Bargeld. Allerdings nimmt auch hier durch die steigende Verbreitung von Kredit- und Debitkarten die bargeldlose Zahlung stetig zu. Dagegen ist in Ländern kommt es in Ländern wie den USA oder Kanada kaum noch zu Barzahlungen. Hier werden im privaten Zahlungsverkehr hauptsächlich Kreditkarten genutzt. Da zur unbaren Zahlung eine gewisse technische Einrichtung wie Lesegerät und Internet gehört, ist ein vollständiger Verzicht auf Bargeld kaum möglich.</p>
<p>In der Regel wird jeder Zahlungsvorgang auch dokumentiert. Dies kann beispielsweise über eine kaufmännische Buchführung oder auch über Kontoauszüge erfolgen. Zudem wird jeder Zahlungsvorgang auf Papier oder mittels Daten festgehalten. Dies muss nicht zwangsläufig ein Kontoauszug oder Überweisungsträger, sondern kann auch eine Abrechnung sein. Dabei wird zwischen beleghaften und beleglosen Zahlungsverkehr unterschieden.</p>
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		<title>Kontokorrentkonto</title>
		<link>http://www.festgeldrechner.net/kontokorrentkonto.html</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 22:15:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lexikon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lexikon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.festgeldrechner.net/kontokorrentkonto.html</guid>
		<description><![CDATA[Ein Kontokorrentkonto wird in der Praxis auch als laufendes Konto bezeichnet. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch handelt es sich auch bei einem Girokonto um ein Kontokorrentkonto. Durch den Begriff wird ein Bankkonto hinsichtlich seiner Rechnungsstellung definiert. Die Bezeichnung Kontokorrentkonto wird hauptsächlich bei Geschäftskonten verwendet, da die Vorschriften hierzu im Handelsrecht geregelt sind. Generell versteht man unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kontokorrentkonto wird in der Praxis auch als laufendes Konto bezeichnet. Nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch handelt es sich auch bei einem Girokonto um ein Kontokorrentkonto. Durch den Begriff wird ein Bankkonto hinsichtlich seiner Rechnungsstellung definiert. Die Bezeichnung Kontokorrentkonto wird hauptsächlich bei Geschäftskonten verwendet, da die Vorschriften hierzu im Handelsrecht geregelt sind. Generell versteht man unter einem Kontokorrent eine Geschäftsbeziehung zwischen zwei Parteien, von denen es sich bei mindestens einer um einen Kaufmann handelt. Bei dieser Geschäftsbeziehung werden die daraus entstehenden gegenseitigen Leistungen und Ansprüche nebst Zinsen in Rechnung gestellt. Gleichzeitig werden die beidseitigen Ansprüche gegeneinander verrechnet und der Überschuss durch die schuldende Partei ausgeglichen. Mindestens einmal pro Jahr muss für die Kontokorrentbeziehung ein Saldo bzw. ein Rechnungsabschluss erstellt werden.</p>
<h3><strong>Das Kontokorrentkonto</strong></h3>
<p>Das Kontokorrentkonto stellt also demzufolge eine Geschäftsbeziehung zwischen einem Kreditinstitut (ist der Kaufmann) und einem Privat- oder Firmenkunden dar. Mit den beidseitigen Leistungen und Ansprüchen sind die einzelnen Buchungsposten gemeint, welche über das Kontokorrentkonto abgewickelt werden.</p>
<p>Mögliche Buchungsposten sind:</p>
<ul>
<li>Lastschriften</li>
<li>Zinsbuchungen</li>
<li>Gutschriften</li>
<li>Überweisungen</li>
</ul>
<p>Eine Gutschrift bedeutet beispielsweise, dass der Kontoinhaber einen Anspruch gegenüber der Bank hat. Die Bank muss für diesen Anspruch leisten, sofern sie nicht zur Verrechnung bereits bestehender Ansprüche seitens der Bank genutzt wird. Dies wäre zum Beispiel bei einem überzogenen Girokonto der Fall.</p>
<h3><strong>Rechnungsabschluss und Kosten beim Kontokorrentkonto</strong></h3>
<p>Beim Rechnungsabschluss eines Kontokorrentkontos wird in der Regel unterschieden, ob es sich um das Konto eines Firmen- oder Privatkunden handelt. Bei Privatkunden erfolgt die Abrechnung in der Regel monatsweise und bei Firmenkunden quartalsweise. Die Regelungen zum Girovertrag sind in die Kontokorrentvorschriften eingebettet. Daraus ergibt sich, dass es sich bei Girokonten immer um Konten mit laufender Rechnung also um Kontokorrentkonten handelt.<br />
Je nach Bank werden für das Führen von Kontokorrentkonten Gebühren erhoben. Diese können entweder pauschal oder auch für jeden Buchungsposten einzeln berechnet werden. Es gibt jedoch auch Banken, welche kostenlose Konten anbieten. Dies kann zum Teil an bestimmte Bedingungen wie einen bestimmten monatlichen Geldeingang geknüpft sein. Wer auf der Suche nach einem Girokonto ist, sollte deshalb die vorhandenen Angebote genau miteinander vergleichen.</p>
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		<title>Buchungsposten</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 22:12:01 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff Buchungsposten wird im Rechnungswesen, speziell aber bei Bankgeschäften verwendet. Sämtliche Bewegungen auf einem Bankkonto werden dabei als Buchungsposten bezeichnet. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um eine regelmäßige Zahlung oder eine einzelne Buchung handelt. Auch die Höhe des Betrages der Buchung spielt keine Rolle.</p>
<h3><strong>Unterschiedliche Buchungsposten</strong></h3>
<p>Zunächst lassen sich Buchungsposten dahingehend unterscheiden ob es sich um eine Gutschrift oder eine Lastschrift handelt. Gutschriften sind Zahlungseingänge, welche auf dem Konto eingehen. Dies kann beispielsweise eine Lohn- bzw. Gehaltszahlung oder jeder andere Eingang sein. Lastschriften sind dagegen Abgänge vom betreffenden Konto. Hierbei kann es sich um Überweisungen, Daueraufträge auch Bargeldabhebungen handeln. Der Saldo des Kontos errechnet sich dabei aus der Differenz von Gutschriften und Lastschriften unter Berücksichtigung des alten Kontostands.</p>
<h3><strong>Buchungspostengebühr</strong></h3>
<p>Ob für Buchungsposten eine Gebühr berechnet wird und wie hoch diese ausfällt, ist von Bank zu Bank unterschiedlich. So bieten einige Banken ein kostenfreies Konto an, bei dem für alle online beauftragten Buchungen keine Gebühren entstehen. Dagegen wird für beleghafte Buchungen wie das Einreichen von Schecks oder das Ausführen einer Überweisung in Papierform eine Buchungspostengebühr erhoben. Möglich ist auch, dass die Bank eine pauschale Gebühr berechnet, in derer eine gewisse Anzahl von Buchungen pro Monat oder Quartal bereits enthalten sind.</p>
<h3><strong>Bareinzahlungen und Barabhebungen</strong></h3>
<p>Die Einzahlung bzw. Abhebung von Bargeld löst ebenfalls einen Buchungsposten aus. Dabei fragen sich viele Kontoinhaber, ob die Bank hierfür ebenfalls Gebühren erheben darf. Grundsätzlich muss eine Bank kostenlose Einzahlungen und Abhebungen vom eigenen Konto ermöglichen. Es dürfen nur dann Gebühren erhoben werden, wenn der Kontoinhaber die Möglichkeit hat, fünf gebührenfreie Buchungsposten pro Monat durchzuführen. Dies gilt umso mehr, wenn die Bank bereits pauschale Gebühren in Form von Kontoführungsgebühren berechnet. Für Abhebungen am Geldautomaten dürfen hingegen Gebühren erhoben werden. Hier handelt es sich um eine Sonderleistung, welche von der Bank zur Verfügung gestellt wird. Allerdings muss dem Kunden die Möglichkeit eingeräumt werden, Bargeld kostenfrei an einem Bankschalter abheben zu können.</p>
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		<title>Dauerauftrag</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 22:08:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lexikon</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Beim Dauerauftrag handelt es sich um die Sonderform einer Überweisung. Dabei erteilt der Kunde seiner Bank den Auftrag, für einen bestimmten Zeitraum einen gleichbleibenden Betrag von seinem Konto abzubuchen und an denselben Empfänger zu überweisen. Merkmale des Dauerauftrags: periodisch wiederkehrende Zahlungen gleichbleibender Betrag gleicher Empfänger vom selben Abbuchungskonto Wer einen Dauerauftrag bei seiner Bank einreicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Dauerauftrag handelt es sich um die Sonderform einer Überweisung. Dabei erteilt der Kunde seiner Bank den Auftrag, für einen bestimmten Zeitraum einen gleichbleibenden Betrag von seinem Konto abzubuchen und an denselben Empfänger zu überweisen.</p>
<h3><strong>Merkmale des Dauerauftrags:</strong></h3>
<ul>
<li>periodisch wiederkehrende Zahlungen</li>
<li>gleichbleibender Betrag</li>
<li>gleicher Empfänger</li>
<li>vom selben Abbuchungskonto</li>
</ul>
<p>Wer einen Dauerauftrag bei seiner Bank einreicht, muss der Bank die dafür notwendigen Informationen mitteilen. Diese sind im Einzelnen:</p>
<ul>
<li>Bankleitzahl der Bank des Empfängers</li>
<li>Kontonummer des Empfängers</li>
<li>der Betrag welcher überwiesen werden soll</li>
<li>Kontonummer des Kontos von dem abgebucht werden soll</li>
<li>Zeitraum für den der Dauerauftrag gelten soll</li>
<li>Termin zu dem der Dauerauftrag jeweils ausgeführt werden soll</li>
</ul>
<p>Neben einem befristeten Dauerauftrag kann dieser auch unbefristet gestellt werden. Der Auftrag wird dann von der Bank solange durchgeführt, bis der Kunde den Dauerauftrag widerruft. Neben der Möglichkeit Daueraufträge schriftlich bei seiner Bank einzureichen bieten die meisten Banken die Einreichung von Daueraufträgen auch im Rahmen des Onlinebankings an.</p>
<h3><strong>Vor und Nachteile von Daueraufträgen</strong></h3>
<p>Der Vorteil für den Kunden liegt im geringen Verwaltungsaufwand. Er muss den Dauerauftrag nur einmal einreichen und die Zahlungen werden zu den gewünschten Terminen automatisch ausgeführt. Er muss danach lediglich das ordnungsgemäße Ausführen des Dauerauftrags durch die Bank überwachen. Somit besteht keine Gefahr, einen wichtigen Zahlungstermin zu verpassen, wodurch eventuell Verzugszinsen entstehen können. Für die ausführende Bank ergeben sich ebenfalls einige Vorteile. So ist auch hier der Verwaltungsaufwand wesentlich geringer. Dank moderner EDV lässt sich der Auftrag einmalig einstellen und danach automatisch ausführen. Zudem wird die Anzahl der aufzubewahrenden Belege im Gegensatz zu Einzelüberweisungen erheblich reduziert. Als dritter Vorteil kommt es zudem zu einer Verringerung der Elastizität bei der Kassenhaltungsdisposition.</p>
<p>Ein Nachteil entsteht dann, wenn sich die Zahlungsverpflichtung ändert und man vergisst, den Dauerauftrag bei der Bank zu kündigen. Wie bei der Überweisung lässt sich die Abbuchung nicht widerrufen. In diesem Fall muss man sich direkt an den Empfänger wenden, mit der Bitte das Geld zurückzuzahlen. Zudem werden von einigen Banken Gebühren für das Einreichen von Daueraufträgen erhoben.</p>
<h3><strong>Wann sich ein Dauerauftrag lohnt</strong></h3>
<p>Daueraufträge sind vor allem immer dann sinnvoll, wenn gleichbleibende Beträge über einen längeren Zeitraum an denselben Empfänger zu zahlen sind. Klassische Beispiele hierfür sind Miete, Vorauszahlungen für Strom, monatliche Raten für einen Kredit und Ähnliches.</p>
<h3><strong>Rechtliches zu Daueraufträgen</strong></h3>
<p>Daueraufträge stellen im rechtlichen Sinne keine Verträge dar. Nach § 675f Abs. 3 Satz 2 BGB handelt es sich dabei ausschließlich um einen Zahlungsauftrag. Genauer betrachtet ist es eine konkretisierende Anweisung zu einem bestehenden Girovertrag des Kunden an seine Bank. Obwohl Daueraufträge regelmäßig ausgeführt werden, handelt es sich dabei nur um einen einzelnen Zahlungsauftrag.</p>
<h3><strong>Sonderformen des Dauerauftrags</strong></h3>
<p>Eine mögliche Sonderform des Dauerauftrags ist der sogenannte Abschöpfungsauftrag. Bei diesem wird kein einheitlicher Betrag festgelegt, der dann abgebucht werden soll. Stattdessen wird mit der Bank vereinbart, dass zu einem gleichbleibenden Termin das Girokonto bis zu einem bestimmten Kontostand &#8220;abgeschöpft&#8221; wird. So ist es beispielsweise möglich, zum Ende des Monats das bestehende Guthaben automatisch auf ein Sparkonto oder ein Tagesgeldkonto zu überweisen. Bei Abschöpfungsauftrag kann der Kunde seine Bank bestimmte Mindest- oder Höchstbeträge angeben, im Rahmen derer die Abbuchungen durchgeführt werden sollen.</p>
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